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SPEKTROSKOPIE

Um die chemische Zusammensetzung von Probestücken zu ermitteln, setzen wir verschiedene Spektrometer ein.

Bei den Funkenspektrometern wird über eine Wolfram-Kathode ein Funkenüberschlag zum Probestück erzeugt, wodurch ein kleiner Teil der Probenoberfläche atomisiert wird. Diese angeregten Atome strahlen Licht mit einer elementspezifischen Wellenlänge ab. Über die Verteilung der Wellenlängen kann die chemische Zusammensetzung der Probenoberfläche sehr genau bestimmt werden. Die Spektrometer werden eingesetzt, um z.B. Aufkohlungsprozesse genau zu überwachen oder um Materialverwechslungen zu registrieren.

Das Glimmentladungsspektrometer (GDOES) bietet zusätzlich die Möglichkeit, Tiefenprofile der Elementverteilungen bis zu einer Tiefe von 100 µm zu bestimmen. Dies wird vor allem in der Überprüfung von Nitrierprozessen angewandt.